Der Manifestor im Human Design
Ich schreibe nicht gern über Human Design.
Besser gesagt: Ich schreibe ständig über Human Design. Aber selten explizit.
Warum?
Weil Human Design kein Wissen ist, das man sich lesend aneignen sollte. Man sollte es hören.
Gelesen wird Human Design zu einem Opfer der Didaktik. Man kann sich nur ein Stück nach dem anderen vortasten. Wie beim Lesenlernen. Erst das A, dann das E. Und immer ein Buchstabe mehr.
Beim Lesen kann es passieren, dass man hängen bleibt. Man hängt einfach beim F und weiss gar nicht, dass es da noch jede Menge anderer Buchstaben gäbe.
Das sehe ich zum Beispiel, wenn es um die Typen geht. Da herrscht oft grosse Empörung: Human Design steckt Menschen in Schubladen! Und wenn man kein Manifestor ist, gehört man eh zu den Losern! Geht ja gar nicht!
Der Manifestor ist immer noch ein bisschen in der Sonderstellung.
Er wird für abweisend gehalten, für völlig autonom. Das löst Bewunderung aus, aber auch Scheu. Und das wird nicht besser, wenn neu entdeckte Manifestoren verkünden: „Ich muss auf nichts warten! Ich brauche niemanden! Ich tue, was ich will!“
Okay, nein. Wir machen es lieber anders.
Ich lade dich ein an den Küchentisch. Zu einem Gespräch mit einer Manifestorin, die weiss, wovon sie spricht.
Eine Frau hört auf ihr Herz.
Den Weg zu Human Design hat Mirjana sich freigeschaufelt.
Morgens früh beim Kaffeetrinken zappt sie durch AstroTV. Sieht zum ersten Mal ein Chart, eine Körpergraphik. Zappt zurück.
Sie hat keine Ahnung, was sie da vor sich hat. Aber sie weiss: Das ist meins.
„Das war, glaub ich, das erste Mal mein Ego. Das will ich. Und dafür bringe ich die Zeit und das Geld auf.“
(Anm. d. Red.: Das Ego- oder Herzzentrum ist eines der neun Zentren in der Körpergraphik und Mirjanas innere Autorität.)
Zu der Zeit führte Mirjana einen Friseursalon, war verantwortlich für ihre Kundinnen und Mitarbeiter und leistete sich keine freien Tage. Über Human Design gab es kaum Infos im Netz und die Ausbildung war sehr teuer. Sie liess sich davon nicht aufhalten.
Die Information, Manifestorin zu sein, nahm sie ohne grosse Euphorie, sondern mit einer gewissen Nüchternheit auf — und mit einem Seufzer. „Ich wusste das. Ich wusste das irgendwie immer. Meine Versuche, wie ein Generator zu leben, waren mir nie wirklich geglückt.“
Dass ihre Aura als in sich geschlossen und abweisend beschrieben wird, um anderen zu signalisieren zu warten — auch das überraschte sie nicht. Es half ihr zu verstehen, weshalb Menschen ihr oft anders begegneten, als sie es erwartet hatte.
Was sie allerdings wirklich beschäftigte, waren die vielen offenen Zentren und das Egozentrum als Autorität, was auf unter ein Prozent der Menschen zutrifft. Was andere gefreut hätte, löste in ihr eine kleine Resignation aus. „Ich wollte nicht schon wieder ungewöhnlich sein. Lieber normal. So wie alle anderen.“
Mirjana lebt ihr Design im mittlerweile dreizehnten Jahr.
Ich habe sie vor sechs Jahren an einem Seminar kennengelernt. Und war beeindruckt davon, wie sie in Kontakt tritt und kommuniziert: Ihre Art, ihr Wort in die Runde zu werfen, ist erfrischend. Mutig und klar, ohne Umwege, voller Humor, Herzenswärme und Wertschätzung.
„Ich habe mein ganzes Leben lang versucht, gegen mein Naturell anzukämpfen. Weil mir niemand gesagt hat, dass das in Ordnung ist. Mir ist wichtig, dass Menschen in dem bestärkt werden, was sie wirklich sind.“
Als ich überlegte, wen ich für diesen Artikel anfragen sollte, fiel mir zuerst Mirjana ein.
Zu meiner Freude hat sie sofort zugesagt.
Hier ist unser Gespräch.
Das Bild in den Augen von vielen
Lili: Der Begriff Ego-Manifestor löst bestimmte Vorstellungen aus: Herrschermensch. Geschlossene Aura, also abweisend. Mit definiertem Ego, also willens- und durchsetzungsstark. Kann machen, was er will, muss auf niemanden warten. Das klingt ganz schön einschüchternd. Was davon stimmt denn jetzt?
Mirjana: Eine Manifestor-Aura nimmt Einfluss auf einen Raum und die Menschen darin.
Wenn dann jemand erfährt, dass ich Ego-Manifestor bin, wird davon ausgegangen, dass das, was ich will, geschieht.
Dann sage ich: Ja. Aber ich muss es von Herzen wollen. Und ich weiss, dass ich es von Herzen will, wenn mein Motor anspringt. Wenn mein Herzzentrum anspringt, muss ich nicht egoistisch sein, kämpfen oder mich durchsetzen. Es geht nicht anders, als dass es geschieht. Rein mechanisch geht es nicht anders.
Viele versuchen dann, Human Design mit dem Kopf zu verstehen und mit dem Kopf zu erklären. Und das kannst du nicht. Es geht einfach nicht.
Mein Motor springt nicht ständig an. Vielleicht ein paar Tage im Monat. Da habe ich dann echte Manifestationskraft. Und wenn es dann gerade zu dem passt, was ich will — dann mache ich das. Dann habe ich die Kraft dafür. Und wenn nicht, dann nicht. Ein Manifestor kann sich nicht irgendetwas ausdenken und macht das dann einfach. So ist das nicht.
Lili: Du hattest erwähnt, dass du nicht überrascht warst zu erfahren, dass du Manifestor bist.
Mirjana: Das Reading hat mir bestätigt, was ich immer schon wusste.
Ich kenne auch keinen Menschen, der sakral offen ist, der nicht gesagt hätte: Ich wusste das.
Und noch weiter. Egal, was auch immer ich über Zentren, Profile, Variablen, das Reagieren als Generator erzählt habe: Die Menschen wussten das irgendwie. Wir wissen das und dann passen wir uns an und denken, das müsse so sein.
Und da ist Human Design oft die Absolution: Du bist gut und richtig, wie du bist. Auch, wenn die Welt draussen etwas anderes erzählt.
Das Wort in der Welt
Lili: Die anderen drei Typen tragen die Namen von technischen Geräten: Generator, Projektor, Reflektor. Der Manifestor nicht. Warum?
Mirjana: Den Manifestor gibt es nicht als Maschine. Aber es gibt das Manifest — das greifbar gemachte Wort.
Was natürlich super passt. Motor verbunden zur Kehle, die Kraft des Wortes und der Tat. Ein Manifest ist ein gesprochenes oder geschriebenes Gesetz. Und hier geht es wirklich auch ums Hören. Wer es hört. Auf wen es eine Auswirkung hat.
Und wie wichtig es ist, dass gerade Manifestoren darauf achten, wie sie reden und was sie reden, weil damit einfach etwas manifestiert wird. Es kommt in die Welt und hat eine Auswirkung. Es wird vielleicht sogar zum Gesetz.
Das habe ich nicht nur immer wieder von Manifestoren gehört, sondern auch von Familienmitgliedern von Manifestoren, die kein Human Design kennen. Das gesprochene Wort ist so wichtig. Weil alles, was ausgesprochen wird, geht ja nicht weg. Es ist ja da und hat eine Auswirkung.
Das ist die eine Sache.
Und dann diese Aura. Man kann uns nicht lesen durch diese geschlossene Aura. Und dann sind wir wieder beim Informieren. Deswegen müssen wir informieren. Weil man uns nicht lesen kann.
(Anm. d. Red.: Die Strategie eines Manifestors ist das Informieren. Bevor er etwas tut, sollte er die Menschen, auf die die geplante Aktion eine Auswirkung haben wird, darüber informieren.)
Lili: Wenn du das so sagst, wird etwas in mir rund. Ich habe mich immer gefragt, warum es für den Manifestor keine technische Entsprechung gibt. Aber so wird es klar. Der Manifestor als der zündende Funke, der Aktivator.
The aura does the talking.
Lili: Wenn wir vom Manifestor als zündenden Funken sprechen: Muss ein Manifestor etwas tun, um diese Wirkung zu entfalten?
Mirjana: Nein. Das ist ja das Schöne daran. Das ist einfach die Aura eines Manifestors. Ich komme in einen Raum und habe schon Impact.
Und das gilt für alle Typen: Wir müssen nichts absichtlich machen, um unsere Wirkung zu entfalten. Wir müssen nur lernen, uns zurückzunehmen. Zu entschleunigen. Das ist das A und O für uns alle.
Sei präsent dort, wo du jetzt bist. Und wenn du nicht präsent bist, dann nimm auch das wahr.
Sei dir dessen bewusst und alles ist gut.
Pharao und Zirkuspferd?
Lili: Was versteht die Welt am Manifestor falsch?
Mirjana: Alle reden von Königen und Pharaonen und stellen sich darunter wer weiss was vor. Aber darum geht es ja nicht.
Es geht darum: Wenn ein Herrscher früher Verantwortung für sein Volk hatte und Entscheidungen treffen musste zum Wohle seines Volkes — dann brauchte er diese geschlossene Aura, damit er nicht von aussen penetriert werden konnte in seinen Entscheidungen. Das ist etwas völlig anderes als Menschen zu unterjochen.
Und dann dieses: Du bist ein Ego-Manifestor, wenn du etwas willst, dann wird das.
Das sind so Dinge, die einfach Fehlinformationen sind. Ein Manifestor kann sich nicht irgendetwas ausdenken und dann macht er das einfach, wie sich das viele vorstellen.
Auch die meisten Manifestoren müssen warten, bis der Motor zündet.
Und dann die Sache mit dem Ego, das immer mit einem Zirkuspferd verglichen wird. Das kommt und führt seine Nummer auf und darf dann wieder auf die Weide. Aber was soll ich denn im Zirkus veranstalten, wenn es keinen Zirkus gibt?
Irgendjemand hat einmal gesagt, ein Manifestor ist wie so ein wildes Pferd. Das kommt dann vielleicht mal und lässt sich streicheln und ist dann wieder weg.
Und genau so verstehe ich das. Ich als Manifestor komme dann irgendwann einmal. Dann darf man Nähe zu mir haben. Dann werde ich vielleicht auch meine Message los und bin wieder weg. Ich lasse mich nicht einfangen, das ist einfach so.
Ich habe oft das Gefühl, dass Menschen einen trotzdem einfangen wollen. Auch Menschen, die sich mit Human Design auskennen. Sie sagen mir, wie ich zu sein habe, weil sie glauben, sie wüssten, was ein Manifestor ist. Einer, der immer losgehen kann. Etwas manifestieren muss.
Als Manifestor — musst du da etwas tun? Nein, musst du nicht.
Wenn mein Motor anspringt, dann mache ich etwas und nur dann und nicht aus dem Kopf heraus. Wenn ich etwas aus dem Kopf heraus mache, habe ich keine Auswirkung, weil der Kopf kein Motor ist. Ganz einfach. Und das verstehen viele nicht.
Der Manifestor in Beziehungen
Lili: Was würdest du einem Menschen raten, der mit einem Manifestor zusammenlebt?
Mirjana: Das Wichtigste ist: Wenn ein Manifestor etwas sagt, dann meint der das so. Da muss man sich nicht so viele Gedanken dazu machen.
Eigentlich ist das sehr einfach. Wenn ich sage: „Geh bitte aus dem Weg“ oder „Sei bitte still.“, dann tue ich das nicht, weil ein anderer mich nervt.
Es ist eine Information. „Sei still, denn ich kann jetzt gerade nicht zuhören.“
Ich meine, was ich sage.
Wenn ich sage: „Du darfst dich jederzeit bei mir melden”, dann ist das so. Du darfst dich jederzeit melden, Tag und Nacht. Ich bin mit mir selbst verantwortungsbewusst genug, um dann mitten in der Nacht vielleicht zu wissen: „Gut, du hast dich gemeldet, ich melde mich morgen zurück.“
Und darum geht es. Komm zu mir, wenn es für dich passt. Du darfst das, aber erwarte nicht von mir, dass ich sofort springe. Sei einfach du selbst in deiner Energie und lass mich in meiner Energie sein. Ich tue das ja auch: Ich bleibe in meiner Energie und du darfst in deiner sein.
Und dann: Informieren heisst nicht um Erlaubnis fragen. Das ist ein riesiger Unterschied.
Ich fahre nach Berlin. Punkt. Da frage ich meinen Mann nicht um Erlaubnis. Das habe ich früher getan und es hat mir keiner die Erlaubnis gegeben. Und als ich dann einfach informiert habe, standen alle Türen auf.
Ich war ja schliesslich selbstständig mit Mitarbeitern. Wenn ich gesagt habe, ich mache mittwochs nachmittags frei und auf ein Okay gewartet habe, kam keins. Da wurde dann gemunkelt: „Jetzt macht die frei und wir sind hier alleine.” Und als ich dann irgendwann mal informiert habe, mittwochs komme ich gar nicht mehr, Punkt. — da war alles easy.
Das ist ja das Verrückte daran. Ein Manifestor muss lernen zu informieren und nicht auf das Okay zu warten.
Ich informiere meinen Mann, ich fahre da- oder dorthin. Und er weiss ganz genau: Die fragt nicht, die fährt.
Wenn ich will, dass er mitkommt, frage ich ihn: „Schatz, kommst du mit?“ Er hat ein definiertes Sakralzentrum und sagt vielleicht ja. Und wenn nicht, fahre ich allein. Und das ist für uns beide dann völlig in Ordnung.
Der Manifestor und der Zorn
Lili: Wie ist das mit dem Widerstand, den Manifestoren so oft von anderen zu spüren kriegen?
Mirjana: Der Widerstand kommt dann, wenn man als Manifestor nicht informiert. Die anderen sind unvorbereitet, überfordert. Man wird vielleicht aufgehalten, abgehalten oder eingefangen. Und das verursacht Zorn. Informieren vermindert Widerstand.
Ein Manifestor, der in seinem Zorn ist, macht andere oft sprachlos. Die wollen dann weggehen und können irgendwie nicht. Das ist aber nicht Machtausübung um der Macht willen. Das ist einfach Auswirkung. Und die gibt es, ob man will oder nicht. Und wenn ich mal auf den Tisch haue, ist das ja nicht zwingend schlecht. Das rückt ja auch Dinge gerade.
Deswegen ist Selbstverantwortung so zentral. Ich bin verantwortlich für meine Aura und alles, was davon ausgeht.
Lili: Du hast mal erzählt, dass es anstrengend für dich ist, wenn Menschen glauben, du wärst, wenn du dich einmal geöffnet hast, dauerhaft zugänglich.
Mirjana: Ja. Die Manifestor-Aura hat eine Auswirkung. Und wenn mir das unangenehm ist und ich diese Auswirkung nicht haben möchte, setze ich ein Signal. Ein freundliches Wort oder einen freundlichen Blick.
Früher habe ich auch manchmal alberne Dinge gemacht, um zu signalisieren: Ich bin nicht gefährlich. Das mache ich heute nicht mehr. Aber manchmal bin ich sehr sanft und weich. Dann entspannen sich alle rundherum und ich spüre diese Neugier auf mein Manifestor-Wesen. Das kann zu viel werden. Weil es oft auch kein Mass mehr gibt. Das fliegt mir dann um die Ohren.
Ich kann eine Erlaubnis geben und die Menschen kommen auf mich zu. Aber diese Erlaubnis gilt für den Moment. Nicht für alle Zeit.
Das ist dann in einer Beziehung auch wieder so eine Verantwortung — von beiden Seiten. Wer mit einem Manifestor zusammenlebt, muss wissen: Wenn er aufmacht, macht er auf. Das muss kein Dauerzustand sein. Und wenn er wieder still wird, heisst das nichts ausser: Jetzt ist er wieder still.
Das Manifestor-Kind
Lili: Was würdest du den Eltern eines Manifestor-Kindes sagen?
Mirjana: Erzieht euer Kind zur Selbstverantwortung. Es muss lernen, um Erlaubnis zu fragen. Und wenn es alt genug ist, muss es lernen zu informieren.
Und lern als Mutter oder Vater selbst, höflich zu informieren statt zu fragen oder zu diskutieren. Dann lernt das Kind das auch.
Ich habe einmal eine Projektor-Mutter beraten, deren Manifestor-Sohn nie essen wollte. Ich hab ihr geraten, ihn darüber zu informieren, dass der Teller zwanzig Minuten stehen bleibt und dann wegkommt. Nicht als Drohung. Als freundliche Information. Und dann musste sie den Teller halt wegstellen als Konsequenz. Das ist wichtig.
Sie hat mir zurückgemeldet: Es hat praktisch sofort funktioniert. Weil es klar war. Manifestoren brauchen Klarheit. Keine langen Erklärungen. Keine Verhandlungen. Eine klare Information. Das reicht.
Sein Design integrieren
Lili: Wie integriert man Human Design ins eigene Leben — für jemanden, der gerade anfängt?
Mirjana: Weisst du, das finde ich eine Frage. Ich meine, wie will man sich selbst ins Leben integrieren? Man ist ja man selbst und man ist sein Leben.
Dieses Human Design, das ist der menschliche Bauplan. Das hast du integriert. Das ist in deinem Leben drin. Das IST dein Leben. Entweder in einer Weise, die dich erfolgreich macht oder bitter. Entweder in einer Weise, die dich zornig macht oder dir Frieden bringt. Entweder in einer Weise, die dich enttäuscht oder überrascht. Entweder in einer Weise, die dich erfüllt oder frustriert. Man muss das nicht integrieren. Es ist ja schon alles da.
Ich würde einem Menschen, der Human Design nicht kennt, Fragen stellen. Und da würde ich einfach heraushören: Wo hapert es denn gerade?
Einem Menschen mit offenem Sakralzentrum, der keine Freude am Leben hat, dem sage ich: Geh doch dorthin, wo Lebensfreude ist statt Frust. Zum Beispiel an einen See an einem sonnigen Tag.
Oder in ein Konzert. Dort, wo Menschen hingehen und einfach fröhlich sind. Dann kriegst du die Lebensfreude der anderen ab. Wenn du eh schon down bist und kommst dann in einen Supermarkt, wo alle gestresst herumlaufen, da kannst du keine Lebensfreude empfinden. Da sind viele frustrierte Menschen. Und das nimmst du natürlich auf mit deinem offenen Sakral.
Wenn du wütend bist, wenn du einen Zorn hast, guck mal, wie deine Kommunikation ist.
Informierst du Menschen? Informieren vermindert Widerstand und wenn du weniger Widerstand kriegst, hast du weniger Zorn.
Gibt es zu wenig Überraschungen? Wenn du in deinem Leben zu wenig überrascht wirst, hast du vielleicht zu viele Erwartungen und wirst dann enttäuscht, weil die sich nicht erfüllen.
So kommen die Menschen eher zu ihrer Signatur und das ist das, wo wir hinkommen wollen. Zu unserer Signatur. Unserer Unterschrift.
Das, was uns ausmacht und wofür wir hier sind. Bei mir ist das der Frieden.
Ich bekomme meinen Frieden, wenn ich das, was ich gerne sagen möchte, sagen kann. Und es gehört werden kann und will.
So, finde ich, lebt man sein Design.
Eine Geschichte, geschrieben von uns.
Vielleicht wird nach diesem Gespräch mit Mirjana verständlicher, weshalb ich mit manchen Darstellungen, die gerade so im Umlauf sind, meine Mühe habe.
Ich bin noch nicht beim letzten Buchstaben, ich bin noch nicht mal bei der Hälfte. Aber etwas habe ich verstanden: Human Design wollte uns nie in Schubladen stecken. Und nie eine Hierarchie erschaffen. Es wollte immer eins: dass man sich und andere verstehen lernt. Und gemeinsam eine gesunde Richtung findet.
Ein Manifestor ist kein Mensch, der niemanden braucht. Wozu sollte ein Wort in die Welt kommen, wenn niemand da ist, der es hört?
Wozu sollte eine Handlung eine Auswirkung haben, wenn niemand von ihr berührt wird?
Der Manifestor ist, wenn seine innere Autorität ja sagt, der Anfang einer Geschichte. Der Impuls, der etwas in Bewegung bringt. Der zündende Funke.
Aber ein Funke allein macht noch kein Feuer. Und ein erster Satz noch kein Buch.
Der Manifestor bringt etwas in die Welt. Der Generator antwortet darauf und versorgt es mit Leben. Der Projektor erkennt, wie es effizienter geht. Der Reflektor spiegelt zurück, ob die Richtung stimmt.
Wir alle schreiben die Geschichte.
Und sie wird besser, je echter wir werden.
Mirjana ist Ego-Manifestorin mit Profil 5/1 und seit vielen Jahren zertifizierte Human Design-Analytikerin.
Sie gibt Readings, Coachings und Workshops — mit einem besonderen Herz für Manifestoren. Und für alle Menschen, die wissen wollen, wer sie wirklich sind.
Wenn du mit ihr in Kontakt treten willst, komm auf mich zu.
Ich bin Lili.

Human Design ist für mich keine Religion. Keine Wissenschaft. Kein Ordnungssystem. Kein Astroabklatsch. Kein Werkzeug zur Selbstbeweihräucherung.
Es ist etwas, das wir zur Verfügung haben, um herauszufinden, wofür wir angetreten sind.
Welche Signatur unter unserem Vertrag steht. Und was uns davon abhält, genau die zu leben.
Wenn du Human Design bisher als Theorie kennengelernt hast, wünsche ich mir nach diesem Gespräch vor allem eins: dass du neugierig auf deine eigene Erfahrung wirst.
HIER kannst du schauen, welche Unterschrift unter deinem Vertrag steht.
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